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"Du fehlst ..."

Nächster Termin: 27.03.2020 | 10.00 - 15.10 Tagung | Interessierte und Unterstützer | Witten

Herzliche Einladung zur 6. Wittener Fachtagung zum Thema "Du fehlst ... Trauer und Weiterleben nach dem Tod eines Bruders, einer Schwester"

 
Geschwister haben oft eine enge Beziehung zueinander, auch wenn es vielleicht keine sehr liebevolle Beziehung sein mag. Wer einen Bruder oder eine Schwester durch Tod verloren hat, muss nicht nur mit dem Verlust des Geschwisters zurechtkommen. Das gesamte Familiensystem ist irritiert, die Familie  muss ohne den Verstorbenen leben. So sind trauernde  Geschwister – egal in welchem Alter – häufg auf sich gestellt mit ihren Gefühlen, Phantasien, Erfahrungen.Welche Angebote können wir für diese Personengruppe in der Begleitung anbieten?

Mit unser 6. Fachtagung am 27. März 2020 möchten wir diesem Thema nachgehen und uns qualifziert auseinandersetzen.

Zwei namhafte Referentinnen werden auf dieser Veranstaltung für Sie sprechen. Frau Stephanie Witt-Loers, Leiterin des Institut Dellanima in Bergisch Gladbach und Fachautorin, wird über Trauerprozesse verwaister Geschwister und Möglichkeiten einer familienorientierten Begleitung referieren. Frau Doris Kruck, freiberufiche Trauerbegleiterin und Trauerrednerin wird von der gesellschaftlichen Perspektive auf das Thema Geschwistertrauer sprechen.

Zusätzliche Informationen finden Sie hier oder im Flyer. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Annedore Methfessel und Annette Wagner

Anmeldeschluss ist der 28. Februar 2020

Anmeldung und Kosten

Ihre Anmeldung wird in zwei Schritten verbindlich:
1. Sie können sich per E-Mail anmelden.
2. Die Teilnahmegebühr beträgt 45,- € für Frühbucher bis 31. Januar 2020, 50,- € ab dem 1. Februar 2020. Diese ist bitte vorab auf folgendes Konto zu überweisen:

Trauerarbeit Hattingen e.V.
Sparkasse Hattingen,
IBAN DE 51 4305 1040 0000 2129 77
Stichwort: 6. Fachtagung und Ihren Namen

Damit sind Sie angemeldet. Eine gesonderte Benachrichtigung erfolgt nicht.

Veranstaltungsort / Wegbeschreibung

Forschungs- und Entwicklungszentrum Witten, Alfred-Herrhausen-Str. 44, 58455 Witten

Über die Autobahn A44 bis zur Ausfahrt Witten-Stockum, von hier auf die Pferdebachstraße Richtung Witten-Zentrum, nach ca. 350 m im Kreisverkehr führt die dritte Ausfahrt zur Alfred-Herrhausen-Straße; das erste Gebäude rechts ist das FEZ.
 
Ein ausreichend großer Parkplatz ist gleich nach dem Kreisverkehr auf der rechten Seite, 200 m Fussweg zum FEZ.
 
Schnellste Verbindung über den Hbf Dortmund oder Hbf Hagen. Hier haben Sie Anschluss an die S-Bahnen in Richtung Witten. Haltepunkt ist der Bahnhof Witten-Annen.
Von dort mit dem Taxi ca. 5 Minuten.

„Ich lebe noch“ – Trauerprozesse verwaister Geschwister und Möglichkeiten einer familienorientierten Begleitung

Vortrag von Stephanie Witt-Loers

Geschwisterkinder „funktionieren“ und werden mit ihren Bedürfnissen in der Familie und in ihrem sozialen Umfeld häufg nicht wahrgenommen, wenn die Schwester oder der Bruder lebensbedrohlich erkrankt oder gestorben ist. Der Vortrag möchte auf die besondere Situation von Geschwisterkindern eingehen, das Bewusstsein für die Dringlichkeit ihrer Begleitung schärfen sowie Hinweise zu einer hilfreichen Begleitung geben.

Stephanie Witt-Loers ist Fachbuchautorin sowie Heilpraktikerin für Psychotherapie in eigener Praxis. Sie leitet das Institut Dellanima, ist Initiatorin und Leiterin des DRK Projekts „Leben mit dem Tod“, bietet bundesweit Fortbildungen an, hält Vorträge, berät und begleitet Schulen und Kitas in akuten Krisenfällen oder präventiv.

Geschwistertod im Erwachsenenalter - (K)ein Thema?

Vortrag von Doris Kruck

Wenn die Eltern sterben, stirbt die Vergangenheit.Wenn die Kinder sterben, stirbt die Zukunft. Wie verhält es sich dann, wenn die Geschwister sterben? Der Vortrag zeigt auf, in welche Gepfogenheiten und Rahmenbedingungen das Thema Geschwistertod in unserer Gesellschaft gegenwärtig eingebettet ist und deckt vorhandene Widersprüche auf. Des Weiteren wird aufgezeigt, wie es sich von den Themen Tod der Eltern, Kinder und Partner unterscheidet.

Doris Kruck ist freiberufiche Trauerbegleiterin und Trauerrednerin. Als ehemalige Personalleiterin verfügt sie über eine besondere Expertise für trauerpsychologische Begleitungen im Jobkontext.  Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die betriebliche Trauerbegleitung im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements und der Akutintervention.

Tagungsprogramm

9:30 Uhr 
Stehkaffee
 
10:00 Uhr
Musikalischer Beginn – Matthias Schneider
 
10:15 Uhr
Begrüßung – Annedore Methfessel,
Geschäftsführung Trauerarbeit Hattingen e.V.
 
Grußwort – Superintendentin Julia Holtz,  
Ev. Kirchenkreis Hattingen-Witten,  
Mitglied im Verwaltungsrat der Diakonie Mark-Ruhr
 
Jazz am Klavier – Matthias Schneider
 
Überblick über die Veranstaltung – Annette Wagner, Pädagogische Leitung des Kindertrauerzentrums traurig-mutig-stark, Vorstandsmitglied im Bundesverband Trauerbegleitung (BVT)
 
10:30 Uhr
Stephanie Witt-Loers – Vortrag zum Thema „Ich lebe noch“ – Trauerprozesse verwaister Geschwister und Möglichkeiten einer familienorientierten Begleitung.
 
12:00 Uhr
Mittagsimbiss mit Austauschmöglichkeit, Infoständen und Büchertisch
 
13:00 Uhr
Jazz am Klavier – Matthias Schneider
 
13:15 Uhr
Doris Kruck – Vortrag zum Thema Geschwistertod im Erwachsenenalter - (K)ein Thema?
 
14:45 Uhr 
Jazz am Klavier – Matthias Schneider
 
15:00 Uhr 
Abschied/Reisesegen
 
15:10 Uhr
Ende der Tagung
 
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