„Ein Stern ist für viele verwaiste Eltern ein wichtiges Symbol. Im Gottesdienst gestalten wir daher zusammen mit den verwaisten Eltern einen Sternenhimmel“, sagt Trauerbegleiterin Birgit Schäfers vom Verein für Trauerarbeit Hattingen e.V./Quelle: Birgit Schäfers
Quelle: Birgit Schäfers
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„Beim weltweiten Kerzenleuchten fühle ich mich gut aufgehoben und weniger allein.“ Das sagt Birgit Schäfers, der selbst ein Kind gestorben ist und die am Sonntag, den 11. Dezember den Candle-Lighting-Gottesdienst in Witten leitet. Im Candle-Lighting-Gottesdienst gedenken verwaiste Eltern ihrer verstorbenen Kinder.
Der Gottesdienst in der Kreuzkirche Witten wird von Ehrenamtlichen des Vereins für Trauerarbeit Hattingen e.V. organisiert. Sie tragen Texte und Musik vor und gestalten zusammen mit den Besucherinnen und Besuchern einen Sternenhimmel. Höhepunkt des Gottesdienstes ist die gemeinsame Kerzenprozession. „Nicht nur in Witten werden an diesem Tag Kerzen für verstorbene Kinder entzündet“, sagt Birgit Schäfers. „In ganz Deutschland und sogar weltweit gedenken am 2. Sonntag im Dezember um 19 Uhr Ortszeit Eltern ihrer nicht mehr lebenden Kinder. So entsteht nach und nach ein Lichtermeer um den ganzen Globus.“
Das weltweite Kerzenleuchten, international bekannt als worldwide candle lighting, ist 1996 in den USA entstanden und seit gut zehn Jahren in Deutschland verbreitet. Seit drei Jahren hat es auch einen festen Platz in der Arbeit des Vereins für Trauerarbeit und findet in der Wittener Kreuzkirche statt. Nach dem Gottesdienst besteht noch die Möglichkeit des Beisammenbleibens bei Gebäck und Tee.
Zum Candle-Lighting-Gottesdienst lädt der Verein für Trauerarbeit Hattingen zusammen mit der Kreuzgemeinde Witten und der Pfarrstelle für Seelsorge, Beratung und Supervision im Kirchenkreis Hattingen-Witten ein.
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